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Unabhängig davon, ob Sie bereits eine betriebliche Altersvorsorge in Ihrem Betrieb installiert haben oder sich erstmals mit diesem Thema beschäftigen: Umfassende Informationen und unabhängige Beratung sind hier besonders wichtig, denn kleine Fallstricke lauern überall.

Zwar ist der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, generell über die Möglichkeiten einer betrieblichen Altersvorsorge zu informieren. Jedoch – und das möchte ich hier betonen – ist diese proaktive Maßnahme für die Mitarbeiterbindung ein sehr geeignetes Tool. Geht man als Arbeitgeber die Sache an, ist man jedoch angehalten, entsprechende Marktvergleiche anzustellen und dies auch zu dokumentieren. Hier springen die meisten ab, da im Tagesgeschäft verständlicherweise wenig Zeit bleibt.

 

Und genau hier biete ich einen tollen und absolut kostenfreien Service:

• Erstellen des Marktvergleiches
• Einholen von min. 20 Angeboten
• Beratung und Unterstützung bei der Wahl der Versicherung
• Erstellung der notwendigen Betriebsvereinbarung
• Übernahme der Beratung Ihrer Mitarbeiter
• Dokumentation der Gespräche (für Ihre Unterlagen)

 

Nehmen Sie Kontakt auf und wir vereinbaren einen gemeinsamen Termin.
Kostenlos und unverbindlich natürlich.

 

Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge:

Direktversicherung

Bei der Direktversicherung schließt der Arbeitgeber eine Rentenversicherung auf das Leben seines Arbeitnehmers ab.Auch Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenleistungen können abgesichert werden. Bezugsberechtigt für die Leistungen sind der Arbeitnehmer oder seine Hinterbliebenen. Die Beiträge können vom Arbeitgeber, vom Arbeitnehmer durch Entgeltumwandlung oder von beiden gemeinsam finanziert werden.

Für Arbeitnehmer ist ein Beitrag bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (BBG-GRV(West)) lohnsteuerfrei (§ 3 Nr. 63 EStG). Im Jahr 2013 sind das 2.784 EUR (232 EUR im Monat). Dieser steuerfreie Betrag erhöht sich um 1.800 EUR jährlich, wenn keine Pauschalversteuerung in Anspruch genommen wird. Die Steuerfreiheit der Beiträge in der Ansparphase bewirkt, dass die Leistungen in der Leistungsphase dann im vollen Umfang zu versteuern sind. Für viele Arbeitnehmer ist dies jedoch vorteilhaft, da sie im Ruhestand über weniger Einkommen und damit über einen niedrigeren Steuersatz verfügen. Außerdem bleiben die Beiträge bis zu 4% der BBG-GRV(West) sozialversicherungsfrei.

Pensionskasse

Der Arbeitgeber schließt bei der Pensionskasse eine Rentenversicherung auf das Leben seines Arbeitnehmers ab. Auch Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenleistungen können abgesichert werden. Die Pensionskasse ist eine rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, die von einem oder mehreren Unternehmen getragen werden kann und dem Arbeitnehmer oder seinen Hinterbliebenen einen Rechtsanspruch auf ihre Leistungen einen Rechtsanspruch gewährt. Die Beiträge können vom Arbeitgeber, vom Arbeitnehmer durch Entgeltumwandlung oder von beiden gemeinsam finanziert werden.
 Auch bei der Pensionskasse ist ein Beitrag von bis zu 4% der BBG-GRV (West) in der gesetzlichen Rentenversicherung lohnsteuerfrei und sozialversicherungsfrei. Der steuerfreie Betrag erhöht sich ggf. um 1.800 EUR jährlich, wenn keine Pauschalversteuerung Pauschalversteuerung in Anspruch genommen wird. Die Steuerfreiheit der Beiträge in der Ansparphase bewirkt, dass die Leistungen in der Leistungsphase dann zu versteuern sind. Für viele Arbeitnehmer ist dies jedoch vorteilhaft, da sie im Ruhestand über weniger Einkommen und damit über einen niedrigeren Steuersatz verfügen.

Außerdem bleiben die Beiträge bis zu 4% der BBG-GRV (West) sozialversicherungsfrei.

Unterstützungskasse

Die Unterstützungskasse ist eine rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung mehrerer Trägerunternehmen. Sie übernimmt für den Arbeitgeber die Verwaltungsprozesse bei der Durchführung der betrieblichen Altersversorgung wie die Rentnerverwaltung und die Überwachung der steuerlichen Grenzen. Der Arbeitgeber wird Trägerunternehmen der Unterstützungskasse und führt die vom Arbeitnehmer umgewandelten Gehaltsteile als Zuwendungen der Unterstützungskasse zu.

Von großer praktischer Bedeutung ist die kongruent rückgedeckte Unterstützungskasse, die ihre Leistungen über den Abschluss von Lebens- oder Rentenversicherungen bei einer Versicherungsgesellschaft absichert. Die Unterstützungskasse gewährt je nach Leistungsplan eine einmalige Kapitalzahlung oder eine laufende Rentenzahlung - in der Regel beides. Auch Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenleistungen können abgesichert werden.

Die Beiträge sind für Arbeitnehmer in voller Höhe lohnsteuerfrei und bis zu 4% der BBG-GRV (West) sozialversicherungsfrei. Die späteren Leistungen werden als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit versteuert.

Die Unterstützungskasse bietet eine gute Ergänzung für bereits bestehende betriebliche Altersversorgungsverträge, um gerade i.d.R. höheren Versorgungslücken bei Besserverdienern die zu schließen.

Pensionsfonds

Der Pensionsfonds ist eine vom Unternehmen unabhängige und selbstständige Versorgungseinrichtung, die Altersvorsorgeleistungen erbringt und der staatlichen Versicherungsaufsicht unterliegt. Die Altersvorsorgeleistungen des Pensionsfonds werden für die Arbeitnehmer eines oder mehrerer Arbeitgeber durch Pensionspläne geregelt. Die Beiträge werden vom Arbeitgeber an den Pensionsfonds überwiesen. Die Beiträge können vom Arbeitgeber, vom Arbeitnehmer durch Entgeltumwandlung oder von beiden gemeinsam finanziert werden. Die Versorgungsleistungen müssen in Form von lebenslangen Rentenzahlungen erbracht werden.

Wie bei der Direktversicherung und der Pensionskasse sind die Beiträge zum Pensionsfonds bis zu 4% der BBG-GRV (West) lohnsteuerfrei und sozialversicherungsfrei. Der steuerfreie Betrag erhöht sich ggf. um 1.800 EUR jährlich, wenn keine Pauschalversteuerung in Anspruch genommen wird. Die Steuerfreiheit der Beiträge in der Ansparphase bewirkt, dass die Leistungen in der Leistungsphase dann zu versteuern sind.

Der Pensionsfonds ist in Deutschland der jüngste Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung. Bei ihm können Arbeitnehmer stärker als bei anderen Durchführungswegen selbst bestimmen, ob sie von den Renditechancen der Kapitalmärkte profitieren möchten. Im Vergleich zu den anderen Formen der betrieblichen Altersversorgung kann ein höherer Kapitalanteil in Aktien angelegt werden. Dadurch erhöhen sich die Chancen auf höhere Leistungen. Im gleichen Maße nehmen auch die Risiken zu. Bei einer Beitragszusage mit Mindestleistung stehen im Versorgungsfall mindestens die eingezahlten Beiträge zur Verfügung.
Der Pensionsfonds untersteht der Aufsicht und der Anlageregulierung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Pensionszusage

Mit der Pensionszusage verpflichtet sich das Unternehmen seinen Arbeitnehmern oder deren Angehörigen ab Eintritt des Versorgungsfalles (Ruhestand, Invalidität, Tod) aus betrieblichen Mitteln eine Versorgung zu zahlen. Für die Pensionszusage muss das Unternehmen Pensionsrückstellungen in der Bilanz bilden, deren Zuführungen den steuerpflichtigen Gewinn reduzieren.

Da mit der Erteilung der Pensionszusage verbundene finanziellen Risiko des Versorgungsfalls kann durch den Abschluss einer Rückdeckungsversicherung abgesichert werden. Der Arbeitgeber schließt als Versicherungsnehmer eine Lebensversicherung auf das Leben des Arbeitnehmers ab. Bezugsberechtigt ist der Arbeitgeber. Er erhält dann im Leistungsfall das Kapital, das er benötigt, um sein Leistungsversprechen gegenüber dem Mitarbeiter zu erfüllen.

Wie bei der Unterstützungskasse sind die Beiträge in voller Höhe lohnsteuerfrei und bis zu 4 % der BBG-GRV (West) auch sozialversicherungsfrei. Die späteren Leistungen werden als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit versteuert.

Die Pensionszusage ist gerade für Personen mit höheren Einkommen eine gute Option zur Schließung der Versorgunglücke, da weder die Zusagenhöhe noch die Beitragshöhe limitiert sind.



In unserem Blog finden Sie weitere Infos zum Thema BAV:
Betriebliche Altersversorgung
Rechtsanspruch auf betriebliche Altersvorsorge